Bestattungsvorsorge

In einem schleichenden Prozess wird der Tod in unserer Gesellschaft zunehmend wieder enttabuisiert und viele Menschen, egal ob in einem hohen oder mittleren Lebensalter, beginnen sich mit dem Gedanken der eigenen Endlichkeit zu befassen. Dabei möchten einige jene Vorkehrungen treffen, die über die üblichen materiellen Nachlassregelungen hinausgehen. Dies ist oftmals verbunden mit der Absicht die eigenen Angehörigen zu entlasten, sei es schwierige Entscheidungen abzunehmen oder auch das für eine Bestattung benötigte Geld bereitzustellen.

In einem Vertrag zur Bestattungsvorsorge können bereits zu Lebzeiten alle persönlichen Wünsche, so z.B. zur Bestattungsform, Arten und Umfang der Abschiednahmen, der Bestattungsort sowie Ansprechpartner für den Bestatter, zu der dereinstigen Bestattung festgehalten werden.

In den Anfangsjahren unseres Unternehmens mussten wir leider miterleben, wie für diesen Zweck eigens gespartes Vermögen, sowohl auf Bankkonten (auch auf sogenannten „Sterbegeldkonten“) als auch in Versicherungen, zu einem späteren Zeitpunkt wieder einkassiert wurde. Oftmals waren die Vorsorgebetreffenden plötzlich als Pflegefall eingestuft worden, während die monatlichen Kosten über den Einkünften lagen und liquide Ersparnisse bereits aufgebraucht waren.

Daher sind wir Partner der Deutschen Bestattungsvorsorge Treuhand AG geworden, welche genau zum Zwecke der Sicherung dieser Gelder durch den Bundesverband Deutscher Bestatter e.V. und dem Kuratorium Deutsche Bestattungskultur e.V. gegründet wurde. Sobald ein Bestattungsvorsorgevertrag mit uns besteht, können unsere Kunden das benötigte Kapital auf einem entsprechenden Treuhandkonto anlegen. Ob dies als Einmal-Zahlung oder gestückelt in einigen Teilbeträgen erfolgen soll ist dem Vorsorgetreffenden überlassen. Dieser Service ist für unsere Kunden kostenfrei und die Gelder werden durch die Deutsche Bestattungsvorsorge Treuhand AG verwaltet, so dass die Kapitalsicherung auch unabhängig von unserem Unternehmen besteht. Zur zusätzlichen Absicherung lassen wir diese Vorsorge meistens auch noch durch einen Notar in das Vorsorgeregister der Bundesnotarkammer eintragen, was lediglich eine einmalige Bearbeitungsgebühr von 19 EUR verursacht. Somit können Sachbearbeiter in den Sozial-/Versorgungsämtern oder eventuell gerichtlich eingesetze Betreuer die Zweckbindung des Geldes prüfen.

Wichtiger Hinweis auch für unsere Vorsorge-Bestandskunden: Auch wenn die Rechtslage in der Regel eindeutig scheint, so ist man nicht vor der Willkür einzelner Sachbearbeiter in den Ämter gefeit. Es ist in einem solchen Fall unverzichtbar eine unrechtmäßige behördliche Anordnung zur Auflösung eines solchen Vermögensdepots unverzüglich schriftlich zu widerrufen. Nehmen Sie bitte auch direkt Kontakt mit uns oder dem Kundenservice der DBT auf. Nur wenn die Betroffenen den/die fristgerechte(n) Widerruf(e) belegen können, übernimmt die DBT mit ihren eigenen Anwälten das Klageverfahren gegen die behördlichen Aufforderungen zur Sicherung des hinterlegten Geldes.

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